Der Lügner

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Unsere Informationen über den Lügner sind leider nur bruchstückhaft. Lange Zeit war sein Buch ein Mythos, ein Artefakt aus einer alten Zeit, bis zu dem Tage, an dem es wie aus dem Nichts in Uferstadt auftauchte und die Seelen der unvorsichtigen Geister stahl, die sich dem Buch hingaben und deren Verstand durch die Macht des Buches zermalmt wurde. Als unser Orden sich schließlich diesem Relikt annahm, war es für so viele schon zu spät.
Der Lügner, Autor der verbotenen Schriften, entstammt meinen Nachforschungen nach einem fernen, dunklen Ort, weitab jedes Wissens über die Che, der inneren Magie, die jedem Lebewesen innewohnt. Darüber, wie es in jener düster anmutenden Welt aussieht, der solch wirre Gedanken entspringen, dass sie vor den Menschen verschlossen werden müssen, getraue ich mir kein genaueres Bild zu schaffen - dies soll jeder für sich selbst erbauen. Aus den Fakten heraus ist zu sagen, dass es in der Welt des Lügners Universitäten, Orte des geglaubten Wissens, gibt und das er sich an einer solchen Zuflucht der vom Geist gepeinigten aufhielt, auf der Suche, selbst seine Arme Seele zu nähren. Weitere Informationen finden sich, ausgenommen seiner Widmung, nirgends in seiner schriftlichen Hinterlassenschaft. Mögen die Götter sein Schaffen nach ihrem Ermessen bestrafen.

- Hehlaz, Hüter der Roten Rose



Wenn die Welt um mich herum immer dunkler wird, finde ich die Menschen, die mein Licht in ihren Händen halten. Da es schon so oft dunkel war, weiß ich nun, wer diese Menschen wirklich sind ... meine Familie, die mich auffing, mir einen Pfad in den Dschungel geschlagen hat und mir eine Landkarte gab ... meine Freunde mit den seltsamen Lauten, mit denen wir die Welt verwirren, weil wir so einen Spaß daran haben. Der größte Dank jedoch gebührt der Frau, die meine Liebe stets bei sich trägt, die meiner rastlosen Seele Frieden gibt und bei der ich, als fast alles in mir gestorben war, das vollkommene Glück entdeckt habe.